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Zwischenergebnis 2 „Zukunft Alte Turnhalle“

 Der Arbeitskreis hat sich im Jahre 2011 zwei Mal getroffen.

Die dem Verein aufgetragenen Hausaufgaben, nämlich nach einem Kaufinteressenten für das Areal „Alte Turnhalle zu suchen und nach einer Möglichkeit, Raumalternativen zu finden, sofern es zu einem Verkauf des Areals kommen sollte, spielten sich in den vergangenen Monaten in den Beschlussgremien des Vereins ab.

Dank eines enormen Engagement der Gemeinde, allen voran BM Rembold, sind wir mit mehreren Interessenten im Gespräch und hoffen, bis Mitte Januar deren Entscheidungen und Antworten vorliegen zu haben.

Die Gemeinde hat dem Verein auch ein interessantes Angebot gemacht, auf einem Gemeindegrundstück im Bereich der Stuifenhalle eine neue Halle zu errichten.

Es bestünde dabei die Möglichkeit,die Einrichtungen der Stuifenhalle wie Sanitäreinrichtungen, Umkleiden usw. an die neue Halle anzubinden und mit zu benutzen.

Damit würde durch die Mitwirkung des TSGV Waldstetten e.V. in Waldstetten ein Sportzentrum entstehen, wie es vergleichbares in der näheren Umgebung nicht gibt. Auch gehen die Vereinsverantwortlichen davon aus, dass eine solche Maßnahme zu Innovationen im Verein und bei seinen sportlichen Angeboten führen wird.

Mit dem Vertreter des WLSB (Förderabteilung) fand bereits ein erstes Gespräch vor Ort statt.

Unser oben dargestellten Vorstellungen wurden vom WLSB als machbar und zukunftsträchtig angesehen. Damit ist das Vorhaben auch förderungsfähig.

Ende Januar 2012 wird eine weitere Sitzung des Arbeitskreises, zu der bereits eingeladen ist, stattfinden.

Die Verantwortlichen des Vereins gehen davon aus, dass dann konkrete Ergebnis vorliegen und besprochen werden können.

Zwischenergebnis 1 „Zukunft Alte Turnhalle“

Der Arbeitskreis, der sich auf Initiative von Herrn BM Rembold nach der Mitgliederversammlung im April 2011 gebildet hatte, traf sich bislang zwei Mal. Auch Vorstand und Beirat haben sich getroffen, um die Ergebnisse zu prüfen und zu bewerten.

 Als Zwischenergebnis konnten wir folgendes festhalten:

 1. Der Arbeitskreis konnte kein wirtschaftlich sinnvolles Nutzerkonzept erstellen. Alle Überlegungen scheiterten an unseren persönlichen, ehrenamtlichen Ressourcen.

2. Wirtschaftlich tragbar, mit Einschränkung, wäre der weitere Erhalt des Anwesens, wenn ein zuverlässiger Pächter vorhanden wäre, der eine Pacht zahlt, die es dem Verein ermöglicht, nicht nur das Objekt zu erhalten sondern auch daraus Leistungen für den gemeinnützigen Bereich unseres Vereins zu erbringen. Pachtinteressenten, unabhängig von deren Nachhaltigkeit, waren jedoch nicht bereit, diese für den Verein notwendige Pacht zu zahlen.

Die bisherige Praxis der Vermietung für private Veranstaltungen stellt ebenfalls kein nachhaltig wirtschaftliches Konzept dar. Zudem ergab eine Überprüfung durch die Lebensmittelkontrolle, dass Maßnahmen im Bereich von ca. 5.000,00 € anfallen werden, um die Gaststätte wieder in Betrieb nehmen zu können.

3. Ein Maßnahmenkatalog, erstellt von einem Architekten, im Hinblick auf energetische und sonstige Maßnahmen, um das Objekt auf einen Stand zu bringen, der heute Standard ist und einen weiteren Bestand von ca. 25 Jahren sichern würde, ergab Investitionskosten in Höhe von knapp unter 500.000,00 €. Hierzu ist der Verein nicht in der Lage.

4. Die derzeit vom Verein zu tragenden laufenden durchschnittlichen Kosten für Energie, Reinigung usw. belaufen sich auf ca. 1.200,00 € pro Monat.

Die Erträge aus Einzelvermietungen an Privatpersonen o.ä. erreichen die monatlich laufenden Kosten nicht.

Diese Feststellungen durch den Arbeitskreis, den Vorstand und den Beirat veranlassen den Vorstand, nach alternativen Lösungen zu suchen.

Mit der Gemeinde Waldstetten und ihrem BM Rembold wurden bereits erste Gespräche geführt, die jetzt zu vertiefen sind.

Die bislang angesprochenen Möglichkeiten zeigen, dass für den Verein Perspektiven bestehen, die zu einem Ruck im Verein führen werden, auch wenn die Alte Turnhalle aufgegeben werden muss.

Wir werden über diesen Prozess, der jetzt angestoßen wurde durch das Mitwirken der Mitglieder des Arbeitskreises und der Gemeinde laufend weiter berichten, damit sie als Mitglieder des TSGV Waldstetten informiert und eingebunden sind in die Entscheidungen über die Zukunft ihres Vereins.